Social Media im Tourismus – vollkommen überbewertet?!
Auf dem Blog von TripsByTips bin ich auf einen schönen Bericht aufmerksam geworden über das Thema Social Media im Tourismus. Wie ich bereits in meinem Artikel „Social Media in touristischen Unternehmen“ berichtet habe, hat das Thema Social Media in touristischen Unternehmen überwiegend eine sehr geringe Gewichtung was Unternehmensaktivitäten in sozialen Netzwerken betrifft.
Das sieht bei den Usern allerdings ganz anders aus. Schon längst wird sich über Facebook & Co über Hotels und Reiseziele ausgetauscht und Bewertungen dazu abgegeben. Reisende informieren sich zunehmend online und da bieten sich Soziale Netzwerke an. Unternehmen sollten dieses als Chance nutzen, zu erfahren, was wirklich über das Unternehmen gesagt und gedacht wird!
So beschreibt auch der Bericht auf TripsByTips nicht ob, sondern wie und mit welchen Auswirkungen das Thema Social Media im Tourismus behandelt werden sollte.
Add comment November 20, 2009
Wie die Tourismusbranche twittert
Beim Stöbern nach aktuellen Daten zu Twitter & Co. bin ich auf eine sehr interessante Übersicht gestoßen. Die PR-Agentur talkabout hat auf ihrer Seite mehrere Listen, nach Branchen sortiert, veröffentlicht, die eine Übersicht über twitternde Unternehmen geben. Darunter befindet sich auch die Branche „Reisen & Gastro“ in der sich die touristischen Unternehmen wiederfinden. Angeführt wird die Liste von der Lufthansa_de mit derzeit 8960 Followern (Stand 02.10.2009), triplib mit 5985 Followern und TravelCharme mit 3531 Followern. Insgesamt befinden sich 173 Portale, Reiseveranstalter, Hotels etc. in der Übersicht. Zudem werden zusätzliche Daten zur Verfügung gestellt, wie die Zahl aktiver Follower, deutschsprachiger Follower, usw. die einen guten Gesamtüberblick über die Nutzung liefern!
Als Anhaltspunkt für eigene als auch für fremde Aktivitäten auf Twitter ist die Übersicht absolut empfehlenswert!
Hier gehts zum Twitter-Ranking „Reisen & Gastro“ von talkabout
3 comments Oktober 2, 2009
Twittercharts von den Webevangelisten
Als kleinen Beitrag zwischendurch will ich darauf natürlich nicht verzichten: Die Webevangelisten haben die aktuellen Twittercharts der deutschen Top 100 Twitterer zusammengestellt und auf ihrer Seite veröffentlicht.
Schön zu sehen, dass mit knapp 10.000 Followern auch ein touristisches Unternehmen unter den Top 40 zu finden ist: Die Deutsche Lufthansa. Dazu hat mit Sicherheit auch eine recht gelungene Twitter-Kampagne beigetragen. Das Ziel war bis zum 31.08.2009 10.000 Follower zu bekommen, unter denen dann Gutscheine und Freiflüge verlost wurden. Das Ziel wurde zwar kanpp verfehlt, die Preise gab’s dennoch.
Ansonsten tummeln sich unter den Top 100 viele Nachrichtendienste oder politische Parteien – schließlich ist ja Wahlkampf…
Hier gehts nochmal zur ausführlichen Übersicht:
http://webevangelisten.de/twittercharts-top-100/
Add comment September 25, 2009
Twitter Handbuch von Tourismuszukunft veröffentlicht
Sehr schön, passend zu meinen letzten Beträgen haben die Jungs von Tourismuszukunft ein Twitter Handbuch veröffentlicht. Also alle, die auf Twitter so richtig durchstarten wollen und bisher aber mit den @’s und RT’s nichts anfangen konnten, sollten sich das mal anschauen. Es gibt einen schönen kurzen Überblick wie man Twitter nutzt. Hier gibt’s das Twitter Manual zum Durchstöbern:
Tourismuszukunft Twittermanual
Viel Spaß beim Twittern!
2 comments September 25, 2009
Was bringt Twittern eigentlich?
„Twitter? Brauch ich nicht!“ Dieses Statement habe ich heute recht ausführlich diskutiert.
Es gibt mittlerweile mindestens genauso viele Kritiker wie Twitter-Liebhaber. Einige verfluchen es, da die „reale Welt“ durch Dienste wie Twitter viel zu kurz kommt und nur noch in Kurzform über’s Internet kommuniziert wird. Andere hingegen twittern für ihr Leben gern und geben bekannt, was es heute zu Essen gab, ob sie mal wieder irgendwas im Internet bestellt haben oder wann sie aufgestanden sind. 140 Zeichen – mehr Platz ist nicht, um das auszudrücken, was „wichtig“ ist. Das ist dann natürlich nochmal Auslegungssache. Doch wer was privat im Internet über sich und sein Leben verbreitet, will ich an dieser Stelle außen vor lassen. Viel interessanter ist die Frage: Was bringt das „Zwitschern“ für Unternehmen?
Ich musste dafür heute bei meiner Diskussion recht gute Argumente an den Tag legen, um einen echten Kritiker halbwegs überzeugen zu können. Auch wenn ich (im privaten Bereich) nicht zu den großen Fans von Twitter und den anderen sozialen Netzwerken bin, so finde ich die rasanten Entwicklungen in diesem Bereich und die Macht, die Twitter & Co. mittlerweile besitzen, absolut spannend und faszinierend! Damit verbunden ist auch schon mein erstes Argument pro soziale Aktivitäten im Netz: Bist du nicht dabei, zeigst du keine Präsenz und gehst schnell unter. Es werden regelmäßig Twitter-Charts etc. veröffentlicht, über beliebteste Accounts, die meisten Follower etc. Wenn da der Name des Unternehmens auftaucht, ist das eine (kostenlose) Werbung, die nicht unterschätzt werden sollte. Dazu kommt: Je mehr Follower, desto mehr wird das Zwitschern verfolgt und man verbreitet wieder seine Marke und zeigt, dass man aktuell ist und mit den Entwicklungen im Web mithalten kann. Man gilt als innovativ – besonders wenn man Social Networks nutzt, um gute Kampagnen zu starten und sich dadurch von der Masse abzuheben. Also zusammenfassend das erste Argument: eine erhöhte Präsenz und im Idealfall Stärkung des „guten Rufes“
2. Argument: erhöhte Klickraten und Visits auf der eigenen Webseite. Wenn man die Kurznachrichten gezielt nutzt und auf Aktionen oder Angebote hinweist und diese zu der eigenen Webseite verlinkt, erhöht man den Traffic auf der Seite. Außerdem kann man so durch eine gute Webseite Interesse beim potentiellen Kunden wecken und ihn so letztendlich als solchen gewinnen (was ja insbesondere bei Reiseportalen das vorrangige Ziel ist).
3. Argument: Zusätzlicher Marketingkanal. Dieses Argument ist an sich selbsterklärend. Wie viel Budget wird tagtäglich ins Marketing investiert, um seine Zielgruppe zu erreichen? Durch Aktivitäten in sozialen Netzwerken erreicht man bereits eine Vielzahl potentieller Kunden (allein 2008 waren 8,6 Mio. Deutsche in sozialen Netzwerken registriert, Quelle: DataMonitor 2008). Durch Selektionsmöglichkeiten ist mittlerweile außerdem eine gezielte Ansprache der Nutzer möglich.
Letztes Argument: Der direkte Kontakt zum User. So kann man in Erfahrung bringen, was gut ist, was vielleicht noch besser gemacht werden könnte und was die Menschen über das Produkt denken. Das sind natürlich jetzt nur Hauptargumente, gegen die dann Aussagen stehen wie: „Letztendlich zählt eine Buchung und mehr nicht“, ein hoher zeitlicher Aufwand, der zu bewältigen ist, um die richtige Themenauswahl zu treffen und natürlich letztendlich auch ein (monetärer) Investitionsaufwand, wenn man größere Kampagnen in Facebook & Co. starten will. Das Pro und Contra sei an dieser Stelle aber auch nicht zu vertiefend dargestellt, da es selbstverständlich noch wesentlich mehr Argumente dafür oder auch dagegen gibt.
Aus meiner Sicht sei gesagt: Ich denke, dieser „Aufwand“ lohnt sich, da gerade Unternehmen, die im Internet aktiv sind (wie Reiseportale) mit der Zeit gehen und die Chancen ergreifen sollten, in Kontakt mit den potentiellen Kunden zu treten. Doch das nützt natürlich alles nichts, wenn die Sache völlig ungeplant angegangen wird und einfach mal aus einer Laune heraus getwittert wird. Das ist jedoch eine andere Geschichte…
3 comments September 22, 2009
Social Media in touristischen Unternehmen
Nach einer kleinen „Verfasserpause“ melde ich mich nun auf dem Tourismustagebuch zurück. Grund für die lange Schreibpause war nicht etwa ein erholsamer Urlaub oder eine Schreibunlust. Nein, ich habe mich voll und ganz dem Thema Social Media in touristischen Unternehmen gewidmet! Natürlich ist dieses Thema jetzt noch nicht abgeschlossen, aber ein kurzes Zwischenfazit im Tourismustagebuch lass ich mir nicht nehmen.
Nachdem ich nun zahlreiche Websites von Reiseveranstaltern, Destinationen und Online-Reisebüros unter die Lupe genommen und deren Profile in sozialen Netzwerken geprüft habe, waren doch einige interessante Erkenntnisse dabei. Zum Beispiel fand ich es erstaunlich, dass Destinationen wesentlich häufiger in sozialen Netzwerken wie Twitter, Facebook oder You Tube vertreten sind als etwa Online-Reisebüros. Das mag vielleicht an der gezielten Vermarktung eines touristischen Produktes (der Destination) liegen, als vielleicht auch an den betreuenden Agenturen, die auf Social Web spezialisiert sind. Das soll nun nicht heißen, dass Reiseveranstalter oder Online-Reisebüros keine externen Agenturen in Anspruch nehmen, tatsächlich aber werden insbesondere redaktionelle Inhalte (z.B. das Schreiben von Tweets auf Twitter) bei größeren Unternehmen häufig von eigenen Mitarbeitern übernommen, die dieses mehr nebenbei betreiben und nicht darauf spezialisiert sind.
Wird in den USA beispielsweise das Thema Social Networking in Großformaten betrieben, so sieht es in Deutschland dagegen (insbesondere im Tourismus) noch anders aus. Zwar haben eine TUI oder Expedia mittlerweile eigene Profile in Facebook, Twitter & Co., dennoch scheinen die Aktivitäten zum Teil recht ungeplant, was die unregelmäßigen Einträge vermuten lassen. Auch die Zahl der Fans und Follower hält sich noch in Grenzen. Doch gibt es auch Ausnahmen, wie z.B. die Lufthansa zeigt. Akribisch werden hier Marketingaktionen und Beiträge in Social Networks geplant- der Erfolg lässt nicht lange auf sich warten. Mit knapp 10.000 Followern liegt sie derzeit auf Platz 1 der touristischen Twitter-Charts in Deutschland (Quelle: FVW 19/09 bzw. FVW Blog).
Um jetzt nicht alles vorweg zu nehmen, hebe ich mir noch einige interessante Erkenntnisse zum Thema Social Media auf. Ihr dürft also gespannt sein
2 comments September 20, 2009
Der schönste Job der Welt – eine Marketing-Kampagne in aller Munde
Jetzt ist er weg – der schönste Job der Welt. Ein halbes Jahr faulenzen, tauchen und ein bißchen bloggen darf ab dem 01. Juli der Engländer Ben Southall, der den schönsten Job der Welt bekommen hat. Selten hat eine Tourismuskampagene einer Destionation weltweit für ein derartiges Aufsehen gesorgt. So ziemlich jeder der Radio hört, Fernsehen schaut oder im Internet unterwegs ist, dürfte mittlerweile von den guten Jobaussichten in Queensland/Australien gehört haben und die tollen Bilder vom Paradies vor Augen haben. Daher will ich dazu nicht auch noch meinen Senf geben.Was aber beeindruckend ist, ist die Resonanz auf die Werbekampagne der Tourismusbehörde von Queensland: Es hatten sich über 34.000 Menschen aus über 200 Ländern für den Job als „Hausmeister“ auf der Insel Hamilton im Great Barrier Reef beworben.
Was aber nochl interessanter ist, sind die Angaben zu der dazugehörigen Seite (www.queensland-australia.eu): Allein bis Ende Februar gab es auf der Seite in Spitzenzeiten 40.000 Zugriffe pro Stunde, insgesamt 27,8 Mio. Page Views und ca. 4 Mio. Page Visits weltweit. Allein aus Deutschland hatten bis zum derzeitigen Stand 224.400 User die Seite besucht und 1.398 haben sich auch für den schönsten Job der Welt beworben. Das nenne ich mal eine erfolgreiche Werbekampagne.
Zwar investiert die Tourismusbehörde von Queensland auch enigiges (allein der Verdienst der Tätigkeit wird mit umgerechnet knapp 80.000 € bezahlt), aber dafür dass wirklich sämtliche Medien in allen erdenklichen Ländern darüber berichten, dürfte das Geld gut angelegt sein. Ich bin mal gespannt, ob die Marketingkampagne tatsächlich den gewünschten Effekt haben wird und ob die Insel Hamilton bzw. Queensland nun zukünfitg mehr Besucher erwarten darf.
1 comment Mai 6, 2009
Sprungbrett 2009: Innovations-Wettbewerb des VIR
Zum zweiten Mal veranstaltet der VIR (Verband Internet Reisevertrieb e.V.) den Innovationswettbewerb „Sprungbrett 2009„. Neugründer und Innovationen sollen somit die Möglichkeit bekommen, sich in der Online-Branche bekannt zu machen und sich einer hochkarätigen Jury zu stellen. Aus allen Einsendungen können sich dann max. 10 Bewerber am 18. Juni den Vertretern aus der Online-Branche sowie Fachmedien präsentieren und die Jury in 7 Minuten von ihrer Geschätsidee überzeugen. Die Preisverleihung erfolgt direkt im Anschluss an den Wettbewerb. Stattfinden wird das Ganze übrigens in der Funkturm-Lounge der Messe Berlin.
Wer am Sprungbrett 2009 teilnehmen möchte, kann sich noch bis zum 15. April 2009 beim VIR bewerben. Weitere Infos sind direkt auf den Seiten des VIR zu finden: www.v-i-r.de/sprungbrett
1 comment März 25, 2009


