Social Media Blues

2010 Februar 5
von Janina

Heute gibts zum Wochenende mal ein bißchen Unterhaltung. Viel Spaß beim Mitsingen :-)

Was ist Word-of-Mouth Marketing?

2010 Januar 29
von Janina

Jetzt schlägt vor dem Wochenende noch einmal der Erklär-Bär zu und dank Klaus weiß nach diesem Video jeder, was Word-of-Mouth-Marketing bedeutet. Da ist das klassische Marketing ja (fast) machtlos…

ITB Berlin – eine Übersicht

2010 Januar 29

Logo ITBDer Countdown läuft – 40 Tage bis zum Beginn der diesjährigen ITB in Berlin! Die ITB gilt als Branchentreff, Marktplatz und Impulsgeber und bietet auch in diesem Jahr ein vielfältiges Programm. Zur Vorbereitung werde ich einige hilfreiche Infos für den Besuch der weltweit größten Reisemesse zusammenstellen.

Vom 10. bis 14. März öffnet die ITB Berlin ihre Tore, wobei in der Zeit vom 10.-12. März die Messe nur für Fachbesucher öffnet, vom 13.-14. März ist die Messe für das allgemeine Publikum zugängig.

Tickets für die Touristikmesse können im ITB Ticketshop erworben werden. Dort gibt es sowohl Tages- als auch Dauerausweise sowie Karten für den PhoCusWright Kongress.

Die Eröffnungsfeier der ITB findet in diesem Jahr bereits am 09.03.2010 um 18.00 Uhr statt. Eintrittskarten können über folgenden Link bestellt werden: Karten Eröffnungsfeier ITB

Für Fachbesucher ist zudem der ITB Kongress vom 10. – 12.03.2010 ein wichtiger Termin. Ein Programmüberblick ist hier möglich: ITB Kongress Programm

Zur ersten Orientierung und Übersicht stellt die Messegesellschaft einen Geländeplan bereit, der hier abgerufen werden kann: Geländeplan ITB 2010

Zur vorherigen Planung des Messebesuchs eignet sich der Virtual Marketplace. Über diesen können Aussteller und Produkte gesucht, sowie Termine mit Hilfe eines Messeplaners koordiniert werden. Ein Newsletter mit aktuellen Infos gehört ebenfalls zum kostenlosen Service. Für die Nutzung ist jedoch eine Registrierung erforderlich.

Zum Abschluss füge ich noch den allgemeinen Flyer mit einigen Infos zur Messe für Fachbesucher ein: Flyer ITB Fachbesucher

Social Media Optimization für Unternehmen

2010 Januar 28

Mittlerweile dürfte so ziemlich jedes Unternehmen mitbekommen haben, dass das Internet eine Wandlung durchläuft. Web 2.0 und Social Media heißen die Zauberwörter, die seit einiger Zeit das Web beherrschen.

Es stehen nicht mehr länger die Anbieter im Vordergrund, die ihre Inhalte auf einer Webseite platzieren und der User darf es lesen. Nein, der User entwickelt sich zunehmend zum Produzenten der Inhalte, sodass es quasi zu einem Rollentausch kommt. Im Jahre 2010 nehmen sowohl Anbieter als auch User die Rollen der Produzenten als auch der Konsumenten ein. Es entsteht eine zunehmende Vernetzung der User untereinander. Bilder werden getauscht, Inhalte werden via Twitter weitergeschickt, Beiträge werden kommentiert. Die Ausbreitung durch diese Interaktionen sind rasant und erreichen unglaubliche Reichweiten. Doch wie können sich Anbieter diesen Sachverhalt bzw. das Social Web zu Nutze machen?

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ITB Berlin 2010 – eine Reise um die Welt

2010 Januar 26

Noch 42 Tage dann ist es soweit: vom 10. bis 14. März findet die führende Messe der weltweiten Reiseindustrie, die ITB 2010, statt. Auf 160.000 qm präsentieren sich nationale und internationale Aussteller aus über 180 Ländern und Regionen und allen touristischen Segmenten – es wird eine Reise um die Welt.

Das Partnerland der diesjährigen ITB ist die Türkei. Damit zeigt die Türkei, die sich seit 1968 als Reiseland auf der Reisemesse vorstellt, eine verstärkte Präsenz und organisiert eine Vielzahl von Veranstaltungen, die dem Gast die kulturelle und kulinarische Vielfalt näher bringen soll. Auch die Eröffnungsfeier der ITB steht ganz im Zeichen der Türkei.

Neben diesem Themenschwerpunkt sowie weiteren geografischen Segmenten bietet die ITB auch in diesem Jahr verschiedene Segmente zum Thema Touristik an. Dazu gehören beispielsweise die ITB Business Travel Days (Business Travel Lounge in Halle 8.1, Kongressbereich), Cruises (Halle 25), Experience Adventure & ECOtourism (Halle 4.1), Training and Employment in Tourism (CareerCenter) (Halle 5.1) oder Travel Technology (Hallen 6.1, 8.1 und 10.1).

Neu dabei sind Anbieter von Mobile Travel Services in der Halle 7.1.c. In einem Ausstellungsbereich und einer Präsentationsbühne sowie einem Fachkongress wird der Bereich eTravel vorgestellt. Mobile Netzwerke, virtuelle Konferenzen sowie Navigation und mobile Reiseführer stehen neben einer Kommunikation durch Smartphones und Netbooks im Fokus.

Ein weiteres Highlight stellt für die Fachbesucher der diesjähirge ITB Kongress dar. An drei Kongresstagen werden touristische Fragestellungen zu Trends und Auswirkungen auf den weltweitenTourismus thematisiert. So geben die ITB Business Travel Days und der Travel Technology Kongress PhoCusWright@ITB Impulse für die neuesten Entwicklungen und bieten eine Plattform für einen internationalen Austausch. Das Thema Social Media wird ebenfall eine nicht unerhebliche Rolle spielen wie fogende Tagcloud zeigt.

Tagcloud ITB Kongress

Bildquelle: Messe Berlin GmbH

Es gibt noch vieles mehr für die ITB zu berichten. Daher richte eine eigene Kategorie für die ITB 2010 ein, in der laufend aktuelle Informationen über die ITB zu finden sind.

Kadekmedien räumt Social Media Mythen aus

2010 Januar 26

Auf dem Blog von Kadekmedien räumt Klaus-Dieter Knoll drei Social Media Mythen aus. Der Bericht ist eine sehr gelungene Darstellung über voreilige Schritte in Richtung Social Web, denn Social Media Aktivitäten wollen geplant sein. Ein toller Bericht, den ich nur unterstreichen kann und der deshalb in voller Länge nachstehend zitiert wird:

Mit dem Social Media-Hype im vergangenen Jahr ging die Erkenntnis einher, dass Social Media sich hervorragend sowohl für die Unternehmenskommunikation als auch fürs Marketing eignet. Allerdings umfasst der Dunstkreis „Social Media“ so viele verschiedene Anwendungen, dass die Vielzahl der sich daraus ergebenden Möglichkeiten und die häufig recht unterschiedlichen Wege zum Ziel noch gar nicht vollständig überblickt werden können. Und diese Situation führt natürlich zum Entstehen von Mythen, die immer wieder gern an Neulinge auf diesem Gebiet weitererzählt werden. Sei es, um die eigene Ahnung als Beratungsleistung zu verkaufen oder einfach nur, um die Tatsache zu kaschieren, dass im auf allgemeiner Teilnahme basierenden Social Media keine feststehenden Erfolgskonzepte vorgesehen sind.

Mythos 1: E-Mails sind out

Twitter hat der Kommunikation im Internet gleich zwei Innovationen beschert: Mikroblogging in Echtzeit. Damit ist es natürlich zu der Killer-Applikation avanciert, mit der sich Informationen ebenso rasch verbreiten wie gewinnen lassen. Auf 140 Zeichen pro Nachricht beschränkt, lassen sich so vor allem allgemeine Hinweise, persönliche Kommentare und weiterführende Links mit zahlreichen Nutzern teilen. – Damit berührt es den Kern des Social Media, die Viele-zu-vielen- anstelle der überkommenen Einer-zu-vielen-Kommunikation sowie das Teilen, die direkte altruistische Interaktion um ihrer selbst willen.

In die gleiche Richtung entwickeln sich die sozialen Netzwerke, allen voran Facebook. Auch hier werden soziale Beziehungen geknüpft und gepflegt auf Basis von an viele Teilnehmer gerichteten Kurzmitteilungen und dem öffentlichen Verfügbarmachen weiterführender Inhalte wie Videos, Fotos oder Webseiten.

Mit Wave hat Google schließlich eine als würdigen Nachfolger der E-Mail gepriesene Applikation entwickelt und im Herbst 2009 in der bislang nur auf Einladung zugänglichen Beta-Version veröffentlicht. Doch so genial die gelungene Verschmelzung so verschiedener Kommunikationstypen wie Mailen, Chatten, Bloggen und Teilen aller Arten von Dokumenten auch ist, eignet sich Google Wave eher als Kollaborationstool und erfordert mindestens drei Teilnehmer, um wirklich Sinn zu machen.

Doch nichts von alledem kann die E-Mail vollständig ersetzen, was ganz einfach daran liegt, dass es genügend Szenarien gibt, für die neben der E-Mail allenfalls noch eine auf Papier gedruckte Snail Mail in Frage kommt.

Wer möchte beispielsweise ein individuelles Akquiseanschreiben an einen viel versprechenden Interessenten öffentlich machen? Wer mag sich vorstellen, die Korrespondenz zwischen zwei Geschäftspartnern prinzipiell auf 140 Zeichen zu verkürzen?

Für den Austausch von Dokumenten – zumal wenn sie größeren Umfangs sind – eignen sich zwar Dienste wie box.net besser, doch noch immer werden Word-Dokumente, Excel-Tabellen oder Power-Point-Präsentationen vorzugsweise per E-Mail versandt. Und ich bin überzeugt, das wird auch noch eine ganze Weile so bleiben.

Mythos 2: Unternehmer müssen bloggen

Der Hype um die Blogs ist zwar schon etwas länger vorbei, trotzdem wird Unternehmen, die noch nicht bloggen, immer wieder empfohlen, schleunigst ein Blog zu kreieren und der Authentizität wegen möglichst den Chef selber bloggen zu lassen.

Bei allem Wahrheitsgehalt ist diese Empfehlung natürlich trotzdem an Unsinn kaum zu überbieten. Damit ein Blog überhaupt lebensfähig wird, sollte sich aus dem Unternehmen eine thematische Bandbreite ergeben, die eine gewisse Regelmäßigkeit sicherstellt. Es gibt nichts Schlimmeres als enthusiastisch begonnene Blogs, denen schon nach kurzer Zeit die Puste ausgeht, bevor sie schließlich ganz einschlafen.

Wer möchte schon sein Unternehmen mit wenig kurzatmiger Durchhaltekraft in aller Öffentlichkeit präsentieren? – Wenn der Themenumfang nicht groß genug ist, die personellen und/oder finanziellen Ressourcen regelmäßiges Bloggen nicht erlauben, lautet die einzig vernünftige Empfehlung: Finger weg! Der Schaden, den die Online-Reputation durch derlei Möchtegern-Aktionen nimmt, ist größer und nachhaltiger als der zu erwartende Nutzen.

Ähnliches gilt für die Authentizität, deretwegen Firmeninhaber selber bloggen sollen. – Wer so etwas empfiehlt, kann sich offenbar nicht vorstellen, dass Geschäftsführer oder gar Vorstände auch anderes von größerer Wichtigkeit zu tun haben, und zwar in einem Umfang, der regelmäßiges Bloggen nicht zulässt. Dabei offenbart schon ein Blick in ein x-beliebiges Kundenmagazin, dass ein vom Chef verfasstes Editorial allemal ausreicht, um die Firmenkommunikation zu authentifizieren.

Hinzu kommt, dass es nicht jedem liegt, sich schriftlich auszudrücken. Ein wie auch immer geartetes Blog wirft allerdings immer auch ein Licht auf die dahinter stehende Firma. Und wenn wenig inspirierte Blogposts – in holpriger Umgangssprache verfasst – das Lesevergnügen mindern, welche Schlüsse zieht ein potentieller Kunde dann bezüglich der Produkte oder Leistungen dieser Firma?

Mythos 3: „Viral“ ist gleichbedeutend mit Erfolg

Ob Videos auf YouTube, Computerspiele oder andere ausgefallene Aktionen – virales Marketing setzt auf die Stärke des Social Media, ohne die darin enthaltene Werbebotschaft plump und offensiv in den Vordergrund zu stellen. Es verlässt sich auf die rasante Verbreitungsgeschwindigkeit, die sich aus hohen Nutzerzahlen und dem Wunsch, gute Inhalte zu teilen ergibt. Und virales Marketing lässt sich – verglichen mit konventionellen Werbekampagnen – günstiger produzieren.

Das alles stimmt, und deshalb sind Empfehlungen „mal eben eine virale Kampagne zu starten“ leichtfertig daher gesagt. – Social Media bedeutet jedoch nicht nur die Teilnahme Vieler am allgemeinen Kommunizieren und Teilen von Inhalten. Genau genommen markiert die Entstehung des Social Media die umfassendste Veränderung unserer sozialen Beziehungen und ökonomischen Grundlagen seit der Industriellen Revolution. Teil dieser grundlegenden Veränderung ist die Wandlung des (passiven) Konsumenten in einen (aktiven) Prosumenten, und Social Media ist sein Betriebssystem.

Der Wirt, ohne den die Rechnung keinesfalls aufgeht, ist der Mensch hinter dieser Veränderung, der Nutzer im Social Media. Er allein entscheidet, ob eine Kampagne tatsächlich viral wird oder nicht. Und außer gutem Inhalt gehört immer auch Respekt gegenüber dem Nutzer dazu. Wer das ignoriert und glaubt, sich schnell und billig mal eine Serie Lobhudel-Blogposts erkaufen zu können, wird sich im Zurückrudern üben müssen.

Und aus eben diesen Gründen ist „viral“ keine allgemeingültige Erfolgsgarantie. Wenn es überhaupt so etwas gibt, so ist es der Blick auf die Menschen und ihre Bedürfnisse. Es heißt nicht umsonst, dass „Zuhören“ die Kardinaltugend im Social Media ist.

Soziale Netzwerke in Deutschland – Facebook führt weiter

2010 Januar 25

Meedia hat Anfang letzter Woche einen Überblick über das aktuelle Ranking der meist genutzten sozialen Netzwerke in Deutschland veröffentlicht. Dieses berücksichtigt die Zahlen vom Google-Research-Tools Ad Planner. Unglaubliche 11 Mio. Nutzer besuchten im Dezember 2009 das Social Network Facebook, welches damit die sozialen Netzwerke anführt. Gefolgt wird Facebook von Wer-kennt-wen und Stayfriends, Twitter stagniert hingegen mit 2,4 Mio. Usern auf Platz 9.

Hier das Ranking in der Übersicht:

Ruhrundercover: Tourismus und Social Web im Verbund

2010 Januar 22

Ein schönes Beispiel, wie sich Tourismus und das Social Web verbinden:

Es passt gut in die Zeit zu Ruhr 2010, dass die zwei Städte Dortmund und Bochum eine neue Plattform gestartet haben, um ihre Region neu entdecken zu lassen.

Das Ruhrgebiet ist zwar weniger bekannt als Berlin, aber umfasst wohl ebenso viele kleine kulturelle und kuriose Einrichtungen, wie die große Hauptstadt. Wer weiss schon, dass es im Ruhrgebiet ein Giraffen-Museum oder ein Roy-Black Archiv gibt. Diese Schätze, die sich normalerweise unterhalb Wahrnehmungsoberfläche der Touristen befinden, wollen Dortmund und Bochum mit ihrer neuen Plattform RuhrUndercover sichtbar und für den Tourismus besser nutzbar machen.

Auf RuhrUndercover kann Jeder, ob Einheimischer oder Tourist, interessante Punkte, Einrichtungen, Museen oder Gastronomiebetriebe einstellen und veröffentlichen, bewerten und empfehlen. Das Ruhrgebiet wird damit nicht mehr alleine von den Tourismusverbänden vermarkten, sondern Gäste und Bewohner der Region werden bei der Produktentwicklung und Vermarktung miteinbezogen und können Ihren Teil dazu beitragen die Region interessant zu gestalten.

Technischer Pate für die Plattform ist die Berliner Reisecommunity Tripsbytips, die hier ihr Know How zur Verfügung gestellt hat und sich damit weiter als innovativer Technologiedienstleister für die Tourismusbranche am Markt positioniert.

Nicht zuletzt freut es uns, heute über die Plattform RuhrUndercover berichten zu dürfen, da wir vor circa einem Jahr bei der Ideenfindung zu diesem Projekt beteiligt waren.

via Beratung – Tourismus | Tourismuszukunft: Institut für eTourismus.