Archive for Februar 2009
VIR bietet Checkliste zum Vergleich von Reise-Websites
Das Angebot an Reise-Websites wächst stetig. Um in diesem Dschungel an Reiseangeboten die „richtigen“ Websites zu finden, hat der VIR (Verband Internet Reisevertrieb) eine Checkliste für Tests und Vergeiche von Reise-Websites veröffentlicht. Folgende Punkte stehen dabei im Fokus:
- Einordnung der Website
- Portfolio
- Zielgruppe
- Informationsangebot
- Such- und Buchungsprozess
- Serviceangebot
- Usability der Website
- Sicherheit/Datenschutz
- sowie allgemeine Tipps für Tester
Zusammenfassend sollte demnach jeder, der sich genauer mit dem Reiseangebot beschäftigen und Reise-Websites vergleichen möchte, nicht nur darauf achten, ob die Angebote der Website von einem Reiseveranstalter, einem Reisevermittler oder direkt vom Leistungsträger kommen (wichtig für die Beurteilung der Angebotsspektrums) sondern auch, wie allgemein das Reiseangebot ist oder welche Zielgruppe angesprochen wird (z.B. Geschäftsreisende oder Urlauber). Aber auch wie die Informationen aufbereitet wurden, spielt eine Rolle. So sollte darauf geachtet werden, ob Fotos vom Hotel und/oder der Umgebung vorhanden sind, welche Zusatzinformationen (Einreisebestimmungen, Wetter, Zielgebietsinformationen etc.) geboten werden und ob die Beschreibungen auch eine gewisse Qualität aufweisen.
Einer besonderen Bedeutung kommt auch dem Such- und Buchungsprozess zu. Denn sind hier einzelne Buchungsschritte unübersichtlich oder es wird nur die Auswahl zwischen zwei Zahlungsarten geboten, gehen schnell Kunden verloren. Gleiches gilt für die Suche, wenn diese unübersichtlich ist oder keine erweiterten Suchfunktionen vorhanden sind.
Dass gewisse Serviceangebote, wie Sitemap, FAQ, Kontaktformular…) vorhanden sein sollten, brauchen an dieser Stelle nicht weiter erwähnt werden.
Was aber auf den ersten Blick (und der ersten Benutzung der Reise-Website) zählt, ist die Usability. Hier sind Kriterien wie Lesbarkeit, Navigation oder die allgemeine Übersichtlichtkeit bedeutend. Eine Website kann schließlich noch so tolle Angebote haben, so nützen sie nichts wenn der User sich erst durch einen Vielzahl von unübersichtlichen Seiten klicken muss.
Zudem sollten Tester aber auch darauf achten, dass die Vergleiche möglichst zeitnah durchgeführt werden und Gleiches mit Gleichem verglichen wird, um so Unterschiede bezüglich Preis und Leistung feststellen zu können. Weitere Tipps bietet der VIR mit seiner Checkliste.
Quelle: http://www.v-i-r.de
1 comment Februar 24, 2009
Eyetracking-Studie: Was Google-Nutzer wirklich sehen
Wohin sich die Augen eines Nutzers auf Ergebnisseiten von Suchmaschinen bewegen, untersuchte Ende letzten Jahres der Arbeitskreis Suchmaschinen-Marketing im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. Dabei standen Fragestellungen wie „Unterscheidet sich die Wahrnehmung von regulären und bezahlten Suchergebnissen? oder „Werden Veränderungen der Suchergebnisseite durch Einbindungen von Zusatzdiensten in die regulären Suchergebnisse wahrgenommen?“ im Vordergrund.
Das Ergebnis der Eyetracking-Studie sieht dabei folgendermaßen aus: Insebesondere die obere linke Ecke wird von den Usern auf der Suchergebnisseite wahrgenommen. Dabei nimmt sowohl die Anzahl der Klicks als auch die Betrachtungsdauer der Seite von oben nach unten ab, wie auch auf dem Bild zu erkennen ist. Aber auch die Übereinstimmung mit den eingegebenen Suchbegriffen spielt eine wichtige Rolle für den Klick. Ebenso wie die angegebene URL, aus der der Nutzer bei Kaufabsicht Vertrauenswürdigkeit und Bekanntheit des jeweiligen Anbieters ableitet. Vor allem die ersten Suchergebnisse werden aber am stärksten fokussiert.
Daram sieht man doch mal wieder wie wichtig eine richtige Suchmaschinenoptimierung ist. Wer mehr über das Thema lesen will, bekommt auf der Website des BVDW weitere Informationen.
Add comment Februar 7, 2009


