Archive for September 2009

Twittercharts von den Webevangelisten

Als kleinen Beitrag zwischendurch will ich darauf natürlich nicht verzichten: Die Webevangelisten haben die aktuellen Twittercharts der deutschen Top 100 Twitterer zusammengestellt und auf ihrer Seite veröffentlicht.

Schön zu sehen, dass mit knapp 10.000 Followern auch ein touristisches Unternehmen unter den Top 40 zu finden ist: Die Deutsche Lufthansa. Dazu hat mit Sicherheit auch eine recht gelungene Twitter-Kampagne beigetragen. Das Ziel war bis zum 31.08.2009 10.000 Follower zu bekommen, unter denen dann Gutscheine und Freiflüge verlost wurden. Das Ziel wurde zwar kanpp verfehlt, die Preise gab’s dennoch.

Ansonsten tummeln sich unter den Top 100 viele Nachrichtendienste oder politische Parteien – schließlich ist ja Wahlkampf…

Hier gehts nochmal zur ausführlichen Übersicht:
http://webevangelisten.de/twittercharts-top-100/

Add comment September 25, 2009

Twitter Handbuch von Tourismuszukunft veröffentlicht

Sehr schön, passend zu meinen letzten Beträgen haben die Jungs von Tourismuszukunft ein Twitter Handbuch veröffentlicht. Also alle, die auf Twitter so richtig durchstarten wollen und bisher aber mit den @’s und RT’s nichts anfangen konnten, sollten sich das mal anschauen. Es gibt einen schönen kurzen Überblick wie man Twitter nutzt. Hier gibt’s das Twitter Manual zum Durchstöbern:

Tourismuszukunft Twittermanual

Viel Spaß beim Twittern!

2 comments September 25, 2009

Was bringt Twittern eigentlich?

„Twitter? Brauch ich nicht!“ Dieses Statement habe ich heute recht ausführlich diskutiert.

Es gibt mittlerweile mindestens genauso viele Kritiker wie Twitter-Liebhaber. Einige verfluchen es, da die „reale Welt“ durch Dienste wie Twitter viel zu kurz kommt und nur noch in Kurzform über’s Internet kommuniziert wird.  Andere hingegen twittern für ihr Leben gern und geben bekannt, was es heute zu Essen gab, ob sie mal wieder irgendwas im Internet bestellt haben oder wann sie aufgestanden sind.  140 Zeichen – mehr Platz ist nicht, um das auszudrücken, was „wichtig“ ist. Das ist dann natürlich nochmal Auslegungssache. Doch wer was privat im Internet über sich und sein Leben verbreitet, will ich an dieser Stelle außen vor lassen. Viel interessanter ist die Frage: Was bringt das „Zwitschern“ für Unternehmen?

Ich musste dafür heute bei meiner Diskussion recht gute Argumente an den Tag legen, um einen echten Kritiker halbwegs überzeugen zu können. Auch  wenn ich (im privaten Bereich) nicht zu den großen Fans von Twitter und den anderen sozialen Netzwerken bin, so finde ich die rasanten Entwicklungen in diesem Bereich und die Macht, die Twitter & Co. mittlerweile besitzen, absolut spannend und faszinierend! Damit verbunden  ist auch schon mein erstes Argument pro soziale Aktivitäten im Netz: Bist du nicht dabei, zeigst du keine Präsenz und gehst schnell unter.  Es werden regelmäßig Twitter-Charts etc. veröffentlicht, über beliebteste Accounts, die meisten Follower etc. Wenn da der Name des Unternehmens auftaucht, ist das eine (kostenlose) Werbung, die nicht unterschätzt werden sollte. Dazu kommt: Je mehr Follower, desto mehr wird das Zwitschern verfolgt und man verbreitet wieder seine Marke und zeigt, dass man aktuell ist und mit den Entwicklungen im Web mithalten kann. Man gilt als innovativ – besonders wenn man Social Networks nutzt, um gute Kampagnen zu starten und sich dadurch von der Masse abzuheben. Also zusammenfassend das erste Argument: eine erhöhte Präsenz und im Idealfall Stärkung des „guten Rufes“

2. Argument: erhöhte Klickraten und Visits auf der eigenen Webseite. Wenn man die Kurznachrichten gezielt nutzt und auf Aktionen oder Angebote hinweist und diese zu der eigenen Webseite verlinkt, erhöht man den Traffic auf der Seite.  Außerdem kann man so durch eine gute Webseite Interesse beim potentiellen Kunden wecken und ihn so letztendlich als solchen gewinnen (was ja insbesondere bei Reiseportalen das vorrangige Ziel ist).

3. Argument: Zusätzlicher Marketingkanal. Dieses Argument ist an sich selbsterklärend. Wie viel Budget wird tagtäglich ins Marketing investiert, um seine Zielgruppe zu erreichen? Durch Aktivitäten in sozialen Netzwerken erreicht man bereits eine Vielzahl potentieller Kunden (allein 2008 waren 8,6 Mio. Deutsche in sozialen Netzwerken registriert, Quelle: DataMonitor 2008). Durch Selektionsmöglichkeiten ist mittlerweile außerdem eine gezielte Ansprache der Nutzer möglich.

Letztes Argument: Der direkte Kontakt zum User. So kann man in Erfahrung bringen, was gut ist, was vielleicht noch besser gemacht werden könnte und was die Menschen über das Produkt denken. Das sind natürlich jetzt nur Hauptargumente, gegen die dann Aussagen stehen wie: „Letztendlich zählt eine Buchung und mehr nicht“, ein hoher zeitlicher Aufwand, der zu bewältigen ist, um die richtige Themenauswahl zu treffen und natürlich letztendlich auch ein (monetärer) Investitionsaufwand, wenn man größere Kampagnen in Facebook & Co. starten will. Das Pro und Contra sei an dieser Stelle aber auch nicht zu vertiefend dargestellt, da es selbstverständlich noch wesentlich mehr Argumente dafür oder auch dagegen gibt.

Aus meiner Sicht sei gesagt: Ich denke, dieser „Aufwand“ lohnt sich, da gerade Unternehmen, die im Internet aktiv sind (wie Reiseportale) mit der Zeit gehen und die Chancen ergreifen sollten, in Kontakt mit den potentiellen Kunden  zu treten. Doch das nützt natürlich alles nichts, wenn die Sache völlig ungeplant angegangen wird und einfach mal aus einer Laune heraus getwittert wird. Das ist jedoch eine andere Geschichte…

3 comments September 22, 2009

Social Media in touristischen Unternehmen

Nach einer kleinen „Verfasserpause“ melde ich mich nun auf dem Tourismustagebuch zurück. Grund für die lange Schreibpause war nicht etwa ein erholsamer Urlaub oder eine Schreibunlust. Nein, ich habe mich voll und ganz dem Thema Social Media in touristischen Unternehmen gewidmet! Natürlich ist dieses Thema jetzt noch nicht abgeschlossen, aber ein kurzes Zwischenfazit im Tourismustagebuch lass ich mir nicht nehmen.
Nachdem ich nun zahlreiche Websites von Reiseveranstaltern, Destinationen und Online-Reisebüros unter die Lupe genommen und deren Profile in sozialen Netzwerken geprüft habe, waren doch einige interessante Erkenntnisse dabei. Zum Beispiel fand ich es erstaunlich, dass Destinationen wesentlich häufiger in sozialen Netzwerken wie Twitter, Facebook oder You Tube vertreten sind als etwa Online-Reisebüros. Das mag vielleicht an der gezielten Vermarktung eines touristischen Produktes (der Destination) liegen, als vielleicht auch an den betreuenden Agenturen, die auf Social Web spezialisiert sind. Das soll nun nicht heißen, dass Reiseveranstalter oder Online-Reisebüros keine externen Agenturen in Anspruch nehmen, tatsächlich aber werden insbesondere redaktionelle Inhalte (z.B. das Schreiben von Tweets auf Twitter) bei größeren Unternehmen häufig von eigenen Mitarbeitern übernommen, die dieses mehr nebenbei betreiben und nicht darauf spezialisiert sind.
Wird in den USA beispielsweise das Thema Social Networking in Großformaten betrieben, so sieht es in Deutschland dagegen (insbesondere im Tourismus) noch anders aus. Zwar haben eine TUI oder Expedia mittlerweile eigene Profile in Facebook, Twitter & Co., dennoch scheinen die Aktivitäten zum Teil recht ungeplant, was die unregelmäßigen Einträge vermuten lassen. Auch die Zahl der Fans und Follower hält sich noch in Grenzen. Doch gibt es auch Ausnahmen, wie z.B. die Lufthansa zeigt. Akribisch werden hier Marketingaktionen und Beiträge in Social Networks geplant- der Erfolg lässt nicht lange auf sich warten. Mit knapp 10.000 Followern liegt sie derzeit auf Platz 1 der touristischen Twitter-Charts in Deutschland (Quelle: FVW 19/09 bzw. FVW Blog).

Um jetzt nicht alles vorweg zu nehmen, hebe ich mir noch einige interessante Erkenntnisse zum Thema Social Media auf. Ihr dürft also gespannt sein ;-)

2 comments September 20, 2009


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